Kultur

Bibliothek Tony Bourg

Bibliothek Tony Bourg

16-18, rue de Binsfeld

L-9912 Troisvierges

Tel: 97 93 45

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Öffnungszeiten:

Montag 16:00 - 20:00

Donnerstag 15:00 - 18:00

Freitag 15:00 - 18:00

Samstag 10:00 - 12:00

Franziskanerkirche Troisvierges

Die Franziskanerkirche von Troisvierges

Die Kirche von Troisvierges wurde erstmals im Jahre 1489 erwähnt. Damals handelte es sich um eine Kapelle, in der die 3 Jungfrauen Fides, Spes und Caritas verehrt wurden. 1630 begannen Franziskanermönche mit dem Bau eines Klosters, welches später um eine Kirche erweitert wurde. Im Jahre 1653 startete man mit dem Bau neuer Wände um die alte Kapelle, welche bis zur Fertigstellung der Kirche 1658 erhalten blieb. Heute ist die Kirche eines der wichtigsten historischen Gebäude der Ortschaft. Sie wurde im Barockstil errichtet und beherbergt eine der ältesten Orgeln des Landes sowie Gemälde im Stil von Rubens und Statuen der 3 Jungfrauen, „trois vierges“ im Französischen, welche dem Städtchen seinen Namen verliehen haben.
 
Die Kirche in Basbellain

Die Kirche in Basbellain

Die Kirche ist dem Erzengel Sankt-Michael und dem heiligen Remigius von Reims geweiht. Sie wurde 1870 erbaut und liegt im Zentrum der Ortschaft. Im Westen und Süden grenzt sie an den heutigen Friedhof. Einige Schieferkreuze aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind im alten Friedhof, der sich an der Nordseite befindet, erhalten geblieben.

Die Kirche wurde nach den Entwürfen des Architekten Antoine Hartman im neogotischen Stil errichtet und 1991 zusammen mit dem Friedhof als Nationalmonument klassifiziert.

Der Park „Jardin de l’Europe“

Der Park „Jardin de l’Europe“

Ideal für einen kurzen Spaziergang oder um sich im Grünen zu erholen.

Der Park „Jardin de l’Europe“ befindet sich im Osten der Ortschaft und wurde im Jahre 2000 anlässlich des Interreg-Projektes „Jardins à suivre“ gegründet. In diesem Jahr haben Studenten der Universitäten München, Versailles und Edinburgh auf bis dahin brachliegendem Gelände verschiedenen Themengärten geschaffen. Der Garten der Studenten aus Edinburgh ist erhalten geblieben, während die beiden anderen bei Ausbauarbeiten des Parks zerstört wurden.

Im Jahre 2003 wurde der Pfad, der durch den Park führt, anlässlich der Begegnung der 15 ländlichen Gemeinden Europas ausgebaut. Als Erinnerung hat jede Gemeinde einen für ihre Gegend typischen Baum gepflanzt. So entstand das europäische Arboretum.

2004 wurden die Gärten „Tanz der Elfen“ durch Guba & Sgard (Deutschland), der „Magische Zirkel“ von Jean-Pierre Braz (Frankreich) und der „Gräsergarten“ angelegt.

2007 wurde ein Rückhaltebecken gebaut. Gleichzeitig entstand der Garten „Volle Taschen“ von Phytolab (Frankreich).

Seit dem Jahre 2000 wurde der Garten nach und nach zu einer grünen Oase. Wanderwege, Spielplätze und Entspannungsbereiche wurden geschaffen. Durch das Anpflanzen von Hecken wurden neue Bereiche angelegt, die zahlreiche Möglichkeiten bieten – langlebige Anpflanzungen, Kunstinstallationen oder zeitweilige Gärten.